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Erbrecht N-Z


Nacherbe
Der Nacherbe wird erst Erbe, wenn der Nacherbfall eintritt. Bis dahin ist ein anderer Erbe, nämlich der Vorerbe. Wann der Nacherbfall eintritt, bestimmt der Erblasser. Meistens ist dies der Tod des Vorerben, manchmal der Zeitpunkt der Wiederverheirat...... mehr!


Nachlass
Der Nachlass ist das Vermögen, dass der Erblasser beim Tode hinterlässt. Er umfasst nicht nur die Vermögenswerte, sondern auch die Verbindlichkeiten.



Nachlassgericht
Das Nachlassgericht ist das für die Nachlasssachen zuständige Gericht. Es ist regelmäßig das Amtsgericht, dass für den letzten Wohnort des Erblassers zuständig ist. Ausnahmen gibt es etwa in Baden-Württemberg. Hier übernehmen die Notariate teilweise ...... mehr!


Nachlasspfleger
Das Nachlassgericht kann einen Nachlasspfleger einsetzen, wenn die Sicherung des Nachlasses erforderlich ist. Regelmäßig wird dies dann umgesetzt, wenn die Erben unbekannt sind. Der Nachlasspfleger darf nur den Nachlass sichern, wobei er aber auch de...... mehr!


Nachlassspaltung
Eine Nachlassspaltung kann eintreten, wenn ausländische Rechtsordnungen bei einem Erbfall zu berücksichtigen sind. Während sich in der deutschen Rechtsordnung dies gesamte Nachlassregelung nach der Staatsangehörigkeit des Erblassers richtet, gibt es ...... mehr!


Nachlassverwaltung
Eine Nachlassverwaltung kann auf Antrag des Erben vom Nachlassgericht angeordnet werden. Damit kann der Erbe erreichen, dass sich seine Haftung für Nachlassverbindlichkeiten auf den Nachlass beschränkt. Das Gericht bestellt dann eine Nachlassverwalte...... mehr!


Nachlassverzeichnis
Ein Nachlassverzeichnis ist - wie auch das Inventar - eine Zusammenstellung der Vermögenswerte und der Verbindlichkeiten des Erblassers zum Zeitpunkt des Todes. Üblicherweise werden auch die durch den Erbfall ausgelösten Kosten mit aufgestellt. Ein N...... mehr!


nichteheliche Kinder
Seit dem 1.4.1998 gibt es diesen Begriff nicht mehr. Rechtlich sind alle Kinder heute gleichgestellt. Im Erbrecht kann ein Einfluss allerdings aufgrund der früheren Rechtszustände bestehen. Nichteheliche Kinder waren /und wurden) gegenüber dem Vater ...... mehr!


Nießbrauch
Der Nießbrauch ist ein beliebtes Gestaltungsrecht in der vorweggenommenen Erbfolge. Aber auch bei der Vererbung spielt er in Form des Nießbrauchvermächtnisses eine Rolle. Der Nießbrauch ist ein Nutzungsrecht an einer Sache oder einem Recht. Üblich is...... mehr!


Nottestament
Das Nottestament ist eine besondere Gestaltungsform, die aber nur eine zeitlich begrenzte Gültigkeit hat. Nottestamente können nur in Notfällen errichtet werden, etwa wenn zu befürchten ist, dass der Erblasser einen Notar zur Testamentserrichtung nic...... mehr!


Pflichtteil
Pflichtteil ist der Teil des Nachlasses, auf denen bestimmte Familienangehörige trotz Ausschluss von der Erbfolge einen Anspruch haben. Einen Pflichtteilsanspruch können haben der Ehegatte oder der Lebenspartner und die Kinder des Erblassers. Sind ke...... mehr!


Pflichtteils- beschränkung und -entziehung
Der Pflichtteilsanspruch kann nur in absoluten Ausnahmefällen entfallen oder beschränkt sein. Entfallen kann er dann, wenn einer der in den §§ 2333 ff. BGB enthaltenen Fälle vorliegt. Dies kommt etwa dann in Frage, wenn der Berechtigte dem Erblasser ...... mehr!


Pflichtteilsergänzung
Die Pflichtteilsergänzung kommt in Betracht, wenn der Erblasser zu Lebzeiten bereits Vermögen auf Dritte im Wege der Schenkung übertragen hat. Um diese Umgehungsmöglichkeit auszuhebeln, werden derartige Schenkungen beim Pflichtteilergänzungsanspruch ...... mehr!


Pflichtteilsverzicht
Der Pflichtteilsverzicht ist eine besondere Form des Erbverzichts, wenn er vor dem Tode des Erblassers vereinbart werden soll. Er erfordert deshalb auch die formalen Voraussetzungen des Erbverzichts. Er kann aber auch nach dem Tode des Erblassers mit...... mehr!


Quotenvermächtnis
Ein Quotenvermächtnis liegt dann vor, wenn einem Bedachten ein bestimmter Anteil am Nachlass vermacht wurde, ohne ihn aber als Erben einzusetzen.



Rechtswahl
Eine Rechtswahl kommt vor, wenn ausländische Rechte in Betracht zu ziehen sind. Je nach Art der Rechtswahl sind verschiedene Formen denkbar. So können Ehegatten unter bestimmten Voraussetzungen eine Rechtswahl für ihre Ehe durch einen Ehevertrag ausü...... mehr!


Scheidung und Testament
Die Scheidung einer Ehe kann auf die Wirksamkeit von Testamenten Einfluss nehmen. Wird durch ein Testament oder einen Erbvertrag der Ehegatte begünstigt, so wird ein derartiges Testament im Falle der Scheidung regelmäßig unwirksam. Weil die Dauer ein...... mehr!


Schenkung auf den Todesfall
Neben einer Vererbung von Vermögen kann auch eine Schenkung auf den Todesfall erfolgen. Auch für eine solche Schenkung sind die Vorschriften für die Verfügungen von Todes wegen, also insbesondere die Formvorschriften, anzuwenden. Eine Ausnahme wird a...... mehr!


Schenkungssteuer
Die Schenkungssteuer entspricht der Erbschaftsteuer und ist auch im gleichen Gesetz geregelt. Die Unterschiede sind in den Auswirkungen nur gering. Im Einzelfall wird bei einigen Freibeträgen differenziert. So haben etwa die Eltern bei der Schenkung ...... mehr!


Schlusserbe
Der Schlußerbe ist der letzte Erbe in einer Kette von weiteren Erben. Im allgemeinen ist er der Erbe des überlebenden Ehegatten beim Berliner Testament. Er unterscheidet sich vom Nacherben dadurch, dass er sein Erbe nur vom überlebenden Ehegatten abl...... mehr!


Stiftung
Mit Errichtung einer Stiftung besteht die Möglichkeit Vermögen festzulegen, so dass in der Regel nur die Erträge für bestimmte vom Stifter vorgesehene Zwecke verwendet werden dürfen. Weil der Grundstock des Vermögens im Regelfall erhalten bleiben mus...... mehr!


Stundung des Pflichtteilsanspruchs
Der Pflichtteilsanspruch ist nach dem Gesetz mit dem Erbfall fällig. Da er ein Geldanspruch ist, kann er die Erben dazu zwingen, das vorhandene Vermögen kurzfristig zu veräußern. Ein solches Vorgehen führt leicht zu einer Veräußerung unter Preis oder...... mehr!


Teilungsanordnung
Eine Teilungsanordnung kann ein Erblasser im Testament treffen, wenn er möchte, dass bestimmte Vermögensgegenstände unter Anrechnung auf ihre Erbquote einzelnen Erben zufallen sollen. Ob im Einzelfall eine Teilungsanordnung oder ein Vermächtnis vorli...... mehr!


Teilungsversteigerung
Die Teilungsversteigerung ist eine Möglichkeit, den Nachlass auseinandersetzungsreif zu machen. Sind Grundstücke im Nachlass, so scheidet eine Teilung des Erbes in Natura aus. Wollen in dieser Situation einzelne Erben die Auseinandersetzung verzögern...... mehr!


Testament
Ein Testament ist eine letztwillige Verfügung, mit der der Erblasser die Verteilung seines Vermögens nach seinem Tode regelt. Es bedarf bestimmter Formen, um wirksam zu sein. So muss es entweder notariell beurkundet oder vollständig handschriftlich v...... mehr!


Testamentseröffnung
Die Eröffnung der Testamente (und Erbverträge) erfolgt nach dem Tode des Erblassers durch das Nachlassgericht. Das Nachlassgericht übermittelt nach der Eröffnung beglaubigte Kopien der letztwilligen Verfügungen an die Beteiligten, also die nächsten V...... mehr!


Testamentsvollstrecker
Der Testamentsvollstrecker kann vom Erblasser eingesetzt werden, um seinen letzten Willen durchzusetzen. Dies ist insbesondere bei schwierigen Vermögensverhältnissen und größeren Vermögen sinnvoll. Der Testamentsvollstrecker hat die Aufgabe, die Nach...... mehr!


Testierfähigkeit
Testierfähig ist nach deutschen Recht nur derjenige der geschäftsfähig ist. Ausnahmsweise können Minderjährige schon ab dem 16. Lebensjahr ein Testament errichten. Allerdings ist Minderjährigen der Weg eines eigenhändigen Testaments verschlossen. Er ...... mehr!


Untervermächtnis
Ein Untervermächtnis ist ein Vermächtnis, mit dem ein anderer Vermächtnisnehmer belastet wird. Dies ist etwa dann der Fall, wenn einem Bedachten ein Grundstück zugewendet wurde und dieser wiederum ein Teil der Erträge einem Dritten zur Verfügung stel...... mehr!


Verfügung von Todes wegen
Die Verfügung von Todes wegen ist der Oberbegriff von Testament und Erbvertrag und meint somit beide Alternativen. Daneben versteht man unter Verfügung auch eine einzelne Anordnung in einem Testament oder einem Erbvertrag....... mehr!


Verjährung
Die Verjährung gibt ein Leistungsverweigerungsrecht. Das Recht der Verjährung besteht dann, wenn ein bestimmter Zeitablauf erfolgt ist. Die regelmäßige Verjährung beträgt 3 Jahre ab Fälligkeit des Anspruchs und Kenntnis des Inhabers vom Anspruch. Für...... mehr!


Vermächtnis
Das Vermächtnis ist das Gegenstück zur Einsetzung als Erbe. Während der (Mit-) Erbe der (Teil-) Rechtsnachfolger des Erblassers wird, erhält derjenige, der mit einem Vermächtnis bedacht ist, einen schuldrechtlichen Anspruch gegen die Gesamtheit der ...... mehr!


Voraus des Ehegatten
Der Voraus des Ehegatten steht diesem zu, wenn er gesetzlicher Erbe wird. Der Voraus besteht in den Gegenständen des ehelichen Haushalts und den Hochzeitsgeschenken. Ist der Ehegatten neben Kindern Erbe, so beschränkt sich sein Voraus auf diejenigen ...... mehr!


Vorausvermächtnis
Ein Vorausvermächtnis ist ein Vermächtnis, dass einer Person zugewandt wird, die gleichzeitig Erbe ist. In der Regel kommt dies dann vor, wenn größere Vermögensgegenstände, wie etwa ein Grundstück, zugewandt werden. Unterschieden wird zwischen der Te...... mehr!


Vorerbe
Der Vorerbe ist ein Erbe, der zunächst das Erbe erhält, aber sein Erbe zu einem späteren Zeitpunkt an einen Dritten ( den Nacherben) weitergeben muss. Der Zeitpunkt wird vom Erblasser festgelegt. Häufig ist dies der Zeitpunkt des Todes des Vorerben. ...... mehr!


Vorweggenommene Erbfolge
Unter vorweggenommener Erbfolge versteht man keine wirkliche Erbfolge. Vielmehr wird bereits unter Lebenden das umgesetzt, was sonst später erst mit dem Tode eintreten würde. Ein solche vorweggenommene Erbfolge ist insbesondere bei Immobilen oder son...... mehr!


Vorzeitiger Erbausgleich des nichtehelichen Kindes
Den vorzeitigen Erbausgleich hat es zwischen 1970 und 1997 gegeben. Während dieser Zeit konnten nichteheliche Kinder zwischen dem 21. und 27 Lebensjahr unter gleichzeitigem Verzicht auf erbrechtliche Ansprüche eine Art Abfindung verlangen. Die Höhe r...... mehr!


Widerruf einer letztwilligen Verfügung
Verfügungen von Todes wegen können grundsätzlich frei widerrufen werden. Hierzu kann eine früheres Testament (auch in Teilen) geändert oder aufgehoben werden. Die häufigste Möglichkeit besteht darin, ein neues Testament zu errichten, in dem er die en...... mehr!


Überschuldung des Nachlasses
Bei einer Überschuldung des Nachlasses hat der Erbe verschiedene Möglichkeiten. Er kann das Erbe ausschlagen, er kann ein Nahlassinsolvenzverfahren beantragen, eine Nachlassverwaltung durchführen lassen oder nach Inventarerrichtung die Erschöpfungsei...... mehr!


Zugewinngemeinschaft und Erbrecht
Die Zugewinngemeinschaft ist ein besonderer Güterstand von Ehegatten. Sie ist der gesetzliche Güterstand und deshalb sehr häufig. Dieser Güterstand führt bei Ende der Ehe zu Ausgleichsansprüchen der Ehegatten. Dieser Ausgleich wird beim Ende der Ehe ...... mehr!



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