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Erbrecht A-D


Abkömmling
Abkömmlinge sind die direkten Nachkommen einer Person, also Kinder, Enkel und Urenkel. Hierbei werden eheliche, nichteheliche und adoptierte Abkömmlinge grundsätzlich gleichbehandelt. Dies war bei nichtehelichen und adoptierten Kindern nicht immer so...... mehr!


Ablieferungspflicht für Testamente
Wer ein Testament in Händen hat, muss es unverzüglich dem Nachlassgericht übergeben, wenn er vom Tod des Erblassers Kenntnis erhält. Ob das Testament gültig ist, beurteilt das Nachlassgericht. Ein Verstoß kann schadensersatzpflichtig machen und im Ei...... mehr!


Abschichtung
Von Abschichtung spricht man, wenn einer der Erben gegen eine Abfindung oder unter Übernahme von Vermögensgegenständen aus der Erbengemeinschaft ausscheidet. Eine Abschichtung ist rechtlich schwierig und sollte nur nach eingehender Beratung erfolgen....... mehr!


Adoption
Unter Adoption versteht man eine Annahme als Kind. Diese kann auch noch beim Volljährigen erfolgen. Wird ein Kind als Minderjähriger adoptiert, wird er mit allen Rechten und Pflichten in der neuen Familie aufgenommen. Kind und Adoptiveltern werden we...... mehr!


Altenteil
Einen Altenteilvertrag schließen Landwirte mit dem Nachfolger ab, der den landwirtschaftlichen Betrieb übernimmt. In diesem Übergabevertrag behält sich der Übergeber (Altenteiler) auf Lebenszeit ein Wohnungsrecht, Naturalleistungen, Nutzungsrechte, G...... mehr!


Anfechtung des Testaments
Ein Testament, kann angefochten werden, wenn ein Anfechtungsgrund vorliegt. Ein Anfechtungsgrund besteht, wenn der Erblasser das Testament aufgrund einer widerrechtlichen Drohung geschrieben hat. Ebenso kann er anfechten, wenn sich einem Irrtum über...... mehr!


Annahme der Erbschaft
Die Annahme der Erbschaft erfolgt entweder ausdrücklich oder durch Ablauf der Frist zur Ausschlagung. Die Annahme kann angefochten werden, wenn der Erbe bei der Annahme einem Irrtum unterlegen war. Die Anfechtung muss gegenüber dem Nachlassgericht bi...... mehr!


Anrechnung auf den Pflichtteil
Der Pflichtteilsberechtigte muss sich Zuwendungen des Erblassers zu Lebzeiten in bestimmten Rahmen anrechnen lassen. Dazu gehören solche Schenkungen, bei denen der Erblasser schon bei der Schenkung die Anrechnung bestimmt hat. Außerdem sind Ausstattu...... mehr!


Anwachsung
Bei der Anwachsung erhöht sich der Erbteil eines Miterben durch den Wegfall eines anderen Miterben. Dies tritt etwa ein, wenn Erben vor dem Erbfall durch Tod, Erbverzicht oder Ausschlagung wegfallen. Der Erblasser kann dies verhindern, indem er Ersat...... mehr!


Aufgebotsverfahren
Das Aufgebotsverfahren spielt eine Rolle, wenn die Gefahr besteht, dass der Nachlass überschuldet ist. Durch das Verfahren werden die Nachlassgläubiger aufgefordert, sich binnen einer bestimmten Frist (wenigstens 6 Wochen, höchstens 6 Monate) beim Na...... mehr!


Auflage
Eine Auflage ist eine testamentarische Anordnung, die einen Erben oder Vermächtnisnehmer verpflichtet, etwas Bestimmtes zu tun oder zu unterlassen. Allerdings hat der Begünstigte der Auflage kein eigenes Forderungsrecht. Soll eine Auflage gesichert d...... mehr!


Auseinandersetzung
Die Auseinandersetzung des Nachlasses ist die Verteilung des Nachlasses unter die Erben bei einer Erbengemeinschaft. Bis zur Auseinandersetzung verwalten die Miterben den Nachlass gemeinsam, soweit dies nicht durch einen Testamentsvollstrecker erfolg...... mehr!


Ausgleichung
Abkömmlinge müssen bestimmte Zuwendungen des Erblassers zu Lebzeiten sowie Leistungen für den Erblasser untereinander ausgleichen. Dies betrifft zum einen Schenkungen, bei denen die Ausgleichung angeordnet wurde, dann Ausstattungen für Abkömmlinge un...... mehr!


Auskunftsanspruch
Bestimmten Berechtigten steht im Erbfall ein Auskunftsanspruch zur Seite, um seine Rechte durchsetzen zu können. Insbesondere hat der Pflichtteilsberechtigte einen Auskunftsanspruch gegenüber dem Erben. Der Erbe wiederum kann Auskunft von den Hausgen...... mehr!


Auslegung
Durch Auslegung ist der Inhalt von letztwilligen Verfügungen zu ermitteln. Nach den allgemeinen Grundsätzen ist der Inhalt hierbei nicht an dem buchstäblichen Sinn, sondern an dem tatsächlichen Willen des Erblassers festzumachen. Hierbei ist bei Verf...... mehr!


Ausschlagung
Der Erbe ist grundsätzlich berechtigt, das Erbe auszuschlagen. Die Ausschlagung muss gegenüber dem Nachlassgericht erfolgen. Die Erklärung muss binnen 6 Wochen, nachdem der Erbe Kenntnis vom Tode und von seiner Berufung als Erbe Kenntnis erhalten hat...... mehr!


Ausstattung
Die Ausstattung ist in § 1624 BGB gesetzlich geregelt. Es ist das, was die Eltern einem Kind zur Eheschließung oder zur Begründung einer Lebensstellung zuwenden. Dies ist etwa eine Aussteuer, Mitgift, die Übertragung eines Unternehmens, die Einrichtu...... mehr!


Bankvollmacht
Die Bankvollmacht an einen Dritten ist für die Abwicklung des Nachlasses von praktischer Bedeutung. Die Vollmacht wirkt über den Tod hinaus, wenn es nicht anders angeordnet wurde. Die Erben können aber eine Vollmacht nach dem Tode widerrufen. Vorsich...... mehr!


Befreiter Vorerbe
Ein befreiter Vorerbe ist ein Vorerbe, der durch den Erblasser von bestimmten Bindungen freigestellt wird. So darf der nicht befreite Vorerbe nur die Nutzungen des Erbes für sich behalten, während er den Vermögensstamm dem Nacherben erhalten muss. De...... mehr!


Behindertentestament
Unter einem Behindertentestament versteht man eine letztwillige Verfügung, in der wegen des Vorhandenseins eines Behinderten besondere Anordnungen getroffen werden. Regelmäßig wünschen Eltern bei einem behinderten Kind, dass dieses nach Möglichkeit d...... mehr!


Berliner Testament
Das Berliner Testament ist ein bestimmte Gestaltung eines gemeinschaftlichen Testaments. Diese kann von Ehegatten und Lebenspartnern errichtet werden. In einem Berliner Testament setzen sich die Eltern jeweils wechselseitig als Erben und die gemeinsa...... mehr!


Bestattung
Wie der Verstorbene zu bestatten ist, kann er selbst bestimmen. Der Wille kann im Testament aber auch formlos festgelegt werden. Ist eine Festlegung nicht festzustellen, so entscheiden nicht die Erben, sondern die nächsten Angehörigen des Verstorbene...... mehr!


Dreimonatseinrede
Dem Erben steht während der ersten drei Monat nach Annahme der Erbschaft die Möglichkeit zur Seite, die Erfüllung von Nachlassverbindlichkeiten zu verweigern. Er soll in die Lage versetzt werden, während dieser Zeit sich einen Überblick über den Nach...... mehr!


Dreißigster
Der Dreißigste steht den Angehörigen des Erblassers zu, die beim Tode in seinem Haushalt gelebt haben. Diesen muss der Erbe für die ersten dreißig Tage nach dem Tode Unterhalt im bisherigen Umfange gewähren. Daneben steht den Hausangehörigen auch das...... mehr!


Dürftigkeitseinrede
Die Dürftigkeitseinrede kann ein Erbe erheben, wenn der Nachlass nicht ausreicht, die Gläubiger zu bedienen. Er wird von dieser Möglichkeit nur dann Gebrauch machen, wenn weder die Nachlassverwaltung noch die Eröffnung einer Nachlassinsolvenz möglich...... mehr!



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